Bei einem Neubau sind die Wohnungen während der Vermarktung meist noch nicht fertig. Vergeben wird oftmals weit vor der Fertigstellung und die Wohnungsbesichtigungen finden entweder noch in der Bauphase oder dann gar nicht statt. Der Entscheid hängt von der Eigentümerschaft, der Lage und der Machbarkeit vor Ort ab. Bei einer Besichtigung hilft es, eine gute Organisation zu haben und die Termine, Anmeldungen und Unterlagen bereit zu haben. Damit wird der Bewerbungsprozess für alle effizienter und Sie vermeiden zahlreiche Rückfragen.
Musterwohnung oder Baustellenbesichtigung
Weil die Wohnungen noch nicht fertig gestellt sind, ist ein in der Praxis erprobtes Mittel, eine oder mehrere Musterwohnungen früher fertigzustellen. Sie zeigen den zukünftigen Zustand: Ausführungsqualität, Raumwirkung, Lichteinfall. In live@ oder einer anderen guten Plattform für Erstvermietungen lassen sich die Besichtigungstermine direkt bei der Musterwohnung buchen.
Ist die Baustelle zugänglich, stehen für die Interessenten die zukünftige Lage, Aussicht und der Grundriss im Vordergrund. Baustellenbesichtigungen richten sich nach den Vorgaben der Bauherrschaft oder des Generalunternehmers: Eine Begleitung, Schutzausrüstung und festgelegte Wege gehören zwingend dazu.
Wenn keine Besichtigung möglich ist
Häufig gibt es gar keine Besichtigung, weil der Bauablauf das nicht zulässt. Interessenten müssen dann anhand der Unterlagen entscheiden. In diesen Fällen umso wichtiger ist eine gute Dokumentation des Projekts mit Plänen und Bildern. Genau hier hilft eine Plattform für die Erstvermietung wie live@ enorm: Die Projektseite zeigt im Wohnungsspiegel, wo welche Wohnungen liegen, dazu die Wohnungspläne, Mietzinse, Kurzbaubeschrieb, Vermietungsplan oder Materialisierungsbeschrieb. Die Interessenten können sich einen guten Überblick über das Projekt und die einzelnen Wohnungen verschaffen und sich direkt dazu anmelden.


Gruppenbesichtigung und Einzeltermine
Gruppentermine bündeln den Aufwand: ein Termin, mehrere Interessenten, dieselben Antworten auf dieselben Fragen. Für den offenen Besichtigungstag eines Neubauprojekts ist das die übliche Form, oft ergänzt durch eine Musterwohnung oder ein Schaubild am Terminort. Einzeltermine passen zu einzelnen Wohnungen und zu Interessenten mit konkreten Fragen. Entscheidend ist, dass für dasselbe Objekt keine zwei Termine gleichzeitig laufen. In live@ werden überschneidende Termine beim Anlegen automatisch abgelehnt, und mit den Serienterminen entstehen für mehrere Wohnungen auf einmal aufeinanderfolgende Einzeltermine.
Anmeldungen, Bestätigungen und No-Shows
Anmeldungen laufen online, ohne Konto: Termin wählen, Name und E-Mail-Adresse eingeben. Wer seine E-Mail-Adresse nicht innerhalb von 30 Minuten bestätigt, verliert den Platz wieder. Das hält die Liste frei von Fantasieadressen. Die Teilnehmerliste zeigt, wer gebucht hat. Die Anwesenheit bestätigt die Verwaltung vor Ort, wer nicht erscheint, bleibt sichtbar und fliesst in die Nachbereitung ein. Kontaktdaten vergangener Besichtigungen anonymisiert live@ nach 90 Tagen.
Übersicht statt Mailflut
Bei einem gefragten Neubau gehen schnell Dutzende Anmeldungen ein. Eine Meldung pro Buchung füllt dann das Postfach der Verwaltung. In live@ wählt die Verwaltung deshalb selbst, wie sie informiert wird: eine tägliche Übersicht der neuen Buchungen, eine Meldung bei jeder Buchung oder keine Meldung. Am Vortag jeder Besichtigung kommt zusätzlich die Teilnehmerliste, damit vor Ort alles bereitliegt.
Die Umgebung vor Ort zeigen
Natürlich spricht nichts dagegen, vor Ort einmal die Umgebung und die Situation zu zeigen. Viele Interessenten schauen sich die Lage auch ohne Rücksprache mit der Verwaltung selbst an. Mit einer guten Projektwebseite informieren sie sich dabei direkt vor Ort, am einfachsten über einen QR-Code beim Neubau. Der QR-Code aus dem Besichtigungsmodul von live@ bleibt während der ganzen Vermarktung gültig. Wer spontan zu einem laufenden Termin dazukommt, meldet sich darüber direkt an, und die Teilnehmerliste bleibt vollständig.
Verschiebungen früh kommunizieren
Bauphasen können sich auch einmal verschieben. Verschiebungen werden früh kommuniziert: gebuchte Interessenten informieren, Ersatztermine anbieten, Projektseite und Inserat anpassen. Viele Interessenten haben ihre alte Wohnung bereits gekündigt, deshalb zählt hier die verlässliche Information mehr als die perfekte Planung.
Checkliste vor der Wohnungsbesichtigung
Vor dem ersten Termin steht fest:
- Grundrisse
- Mietzinse
- Ausführungsqualität
- Erstbezugstermin
- Auswahlkriterien
Vom Termin zur Bewerbung
Am Termin geht es dann um die Fragen, die nur vor Ort entstehen, etwa zu Ausstattung, Bezugstermin und Ausbaustand. Nach dem Termin können Absagen zügig versendet und passende Interessenten direkt in die Vermietung aufgenommen werden.
Fazit
Eine Wohnungsbesichtigung beim Neubau gelingt mit klaren Terminen, verlässlichen Anmeldungen und guten Unterlagen, auch wenn noch keine Wohnung fertig ist. live@ unterstützt Verwaltungen und Vermieter, indem es die Projektseite mit Wohnungsspiegeln und Plänen, Terminen, Online-Anmeldungen und Vor-Ort-Anmeldungen an einem Ort bündelt und die Interessenten direkt in den Bewerbungsprozess führt.
Weiterlesen: Erstvermietung mit Objektwerk, live@ für die Erstvermietung und Besichtigungen in live@
Erstvermietung einfacher mit live@: Projektseite, Bewerbungen und Besichtigungen an einem Ort. → liveat.ch



